Lebensmittelingenieure sind bei der Entwicklung von Nahrungsmittelzusätzen nicht gerade pingelig. Aus asiatischen Menschenhaaren oder Schweineborsten gewinnt man zum Beispiel den Eiweißbaustein Cystein, der als “Mehlbehandlungsmittel” verhindert, dass Teig an Maschinen kleben bleibt, und dafür sorgt, dass Backwaren im Ofen ihre Form behalten und appetitlich nach frisch gebackenen Brot duften. Auf verpackten Produkten steht dann “L-Cystein”, “L-Cysteinhydrochlorid” oder E 920.
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Sonntag, 08. November 2009Was ist eigentlich BIO?
Freitag, 11. Juli 2008
Überall sieht man momentan BIO. Ob in der Bäckerei, im Supermarkt, im Getränkemarkt oder beim Metzger. Aber was sagt das BIO-Siegel eigentlich aus? Im Grundegenommen, wieder so wirtschaften wie früher auch:
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- Die Anwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und leichtlöslichem Mineraldünger ist verboten. Dadurch fast keine Rückstandsmengen bei Biolebensmitteln.
- Jedem Tier genügend Fläche,Licht und Frischluft zur Verfügung stellen, artgerechte Tierhaltung.
- Keinen routinemäßigen Einsatz von Medikamenten im Tierfutter ohne vorliegenden Krankheitsfall.
- Reduzierte Anzahl von erlaubten Zusatzstoffen:
- biologische Lebensmittel: 36 Zusatzstoffe
- konventionell produzierte Lebensmittel: 300 Zusatzstoffe
- Gentechnik in jeglicher Form, strengstens verboten
Jetzt kann man sich vielleicht vorstellen woher wir und unsere Kinder, die chronischen Krankheiten bekommen haben! Das muß natürlich nicht auf alle zutreffen.
Liebe Landwirte, ihr müsst mir jetzt nicht alle schreiben und euch verteidigen, ihr wisst am Besten, was ihr da alles auf eueren Feldern macht:-)